Die Händehygiene ist ein essenzieller Bestandteil des Klinikalltags. Die schieren Zahlen in den Diakonie Kliniken Bad Kreuznach sind beeindruckend: Im letzten Jahr wurden rund 11.300 Liter Händedesinfektionsmittel verbraucht. Drei Milliliter sind dafür im Schnitt nötig. Also wurden auf den Stationen mehr als 3,7 Millionen Händedesinfektionen durchgeführt werden, um die Übertragung von Keimen und Infektionen im Krankenhaus zu verhindern. Für diese konsequente Umsetzung wurden die Diakonie Kliniken Bad Kreuznach nun mit dem Gold-Zertifikat der bundesweiten Kampagne „Aktion Saubere Hände“ ausgezeichnet. Die Auszeichnung steht für höchste Standards in der Händehygiene und somit für mehr Sicherheit der Patientinnen und Patienten.
Ziel der „Aktion Saubere Hände“ ist es, die Händehygiene in deutschen Gesundheitseinrichtungen zu fördern und zu verbessern. Mit der Gold-Auszeichnung zählen die Diakonie Kliniken Bad Kreuznach zu den Einrichtungen, die die hohen Qualitätsanforderungen der Initiative in besonderem Maß erfüllen.
Regelmäßige Schulungen für Mitarbeitende, Aktionstage und klare Abläufe sorgen dafür, dass die Händedesinfektion im Klinikalltag fest verankert ist. Dabei werden alle Berufsgruppen mit einbezogen, von der Pflege und der Ärzteschaft über den OP-Bereich bis hin zu den Auszubildenden. Eine weitere wichtige Voraussetzung für die Zertifizierung ist die flächendeckende Verfügbarkeit von Händedesinfektionsmitteln. Nachdem in den letzten zwei Jahren bereits zusätzliche Wandspender für Händedesinfektionsmittel installiert wurden, steht heute an jedem Patientenbett ein Desinfektionsspender zur Verfügung, um die Händedesinfektion direkt am Behandlungsort zu ermöglichen. Auch die systematische Erfassung des Verbrauchs von Händedesinfektionsmitteln sowie Beobachtungen der Durchführungen der Händedesinfektion und Visiten durch das Hygienefachpersonal sind Bedingung für diese Auszeichnung.
Die Auszeichnung hat auch deshalb eine besondere Bedeutung, weil es das erste gemeinsame Gold-Zertifikat der Standorte Ringstraße und Mühlenstraße seit dem Zusammenschluss Anfang 2025 ist.
„Die Anforderungen für den Erhalt des Gold-Zertifikats wurden in den vergangenen Jahren nochmals verschärft. Umso mehr freuen wir uns über diese besondere Anerkennung“, betont der Ärztliche Direktor Dr. Christoph von Buch. „Das Zertifikat ist eine tolle Teamleistung. Es zeigt, dass alle Berufsgruppen in beiden Häusern an einem Strang ziehen und die Patientensicherheit für uns jeden Tag an erster Stelle steht.“