Kliniken

Simmern | Gold für gelebte Händehygiene

Während Händewaschen im Alltag oft ausreichend ist, ist Händedesinfektion im Krankenhaus ein unverzichtbarer Standard, um Patientinnen und Patienten bestmöglich zu schützen. Deshalb engagieren sich die Diakonie Kliniken Hunsrück seit vielen Jahren bei der bundesweiten Kampagne „Aktion Saubere Hände“. Jetzt wurde die Klinik in Simmern erstmals mit dem Goldzertifikat für die Jahre 2026 und 2027 ausgezeichnet. Diese Auszeichnung steht für höchste Standards in der Händehygiene und konsequente Arbeit über viele Jahre hinweg. Denn das Goldzertifikat wird nicht einfach so vergeben: Kliniken müssen die anspruchsvollen Kriterien über mindestens zwei Jahre dauerhaft erfüllen und ihre Maßnahmen kontinuierlich weiterentwickeln.

Im Mittelpunkt steht dabei immer eines: die Sicherheit der Patientinnen und Patienten. Regelmäßige Schulungen, Aktionstage und klare Abläufe sorgen dafür, dass Händedesinfektion im Klinikalltag fest verankert ist. Besonders wichtig ist der Klinik die aktive Beteiligung aller Mitarbeitenden. Alle Berufsgruppen werden dabei einbezogen, von der Pflege und Ärzteschaft über den OP-Bereich bis hin zu den Auszubildenden. Eine interdisziplinäre Lenkungsgruppe aus Ärztinnen, Ärzten, Pflege, Hygienefachpersonal und weiteren Beteiligten entwickelt regelmäßig neue Ideen für Aktionstage und Schulungsformate, wertet Hygienedaten aus und sucht gezielt nach Verbesserungsmöglichkeiten. Kreativ und besonders beliebt ist der „Room of Horror“, ein speziell präpariertes Patientenzimmer, bei dem die Mitarbeitenden Hygienefehler entdecken müssen.

„Das Goldzertifikat ist eine starke Teamleistung“, betont Pflegedirektorin Daria Joanna Ricke. „Es zeigt, mit wie viel Engagement unsere Mitarbeitenden jeden Tag für Sicherheit sorgen.“ Ein Dank gilt dabei auch den Besucherinnen und Besuchern der Klinik. Denn auch sie leisten einen wichtigen Beitrag, wenn sie beim Betreten und Verlassen der Patientenzimmer die Hände desinfizieren.