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Neunkirchen | Arthrose im Kniegelenk: Infoabend am Diakonie Klinikum Neunkirchen

Aktuelle Behandlungsverfahren bei Arthrose im Kniegelenk stehen im Mittelpunkt einer Informationsveranstaltung am Donnerstag, den 29. Januar 2026, um 17 Uhr im Diakonie Klinikum Neunkirchen (DKN). In der Personalcafeteria geben Chefarzt Dr. Ralph Fischer, Chefarzt der Orthopädie und Unfallchirurgie, sowie die niedergelassene Orthopädin Dr. Angelika Fischer aus dem Medizinischen Versorgungszentrum einen Überblick über konservative und operative Therapiekonzepte. „Einigen Patienten können wir ohne Operation zu mehr Lebensqualität und Schmerzlinderung verhelfen. Gemeinsam erklären wir, wann eine Operation sinnvoll ist oder ob sie vermieden werden kann“, erklärt Dr. Angelika Fischer.

Ist ein operativer Eingriff ratsam, können die Operateure mit dem neu eingeführten roboterassistierten Operationsverfahren MAKO arbeiten. Dieses Verfahren ermöglicht eine hochpräzise Planung und Umsetzung des Kniegelenkersatzes. „Die individuelle Anpassung der Prothese an die patientenspezifische Anatomie wird damit deutlich verbessert – ein wichtiger Fortschritt in der Endoprothetik“, erläutert Dr. Ralph Fischer. Das System kann sowohl beim vollständigen Gelenkersatz als auch bei sogenannten Schlittenprothesen eingesetzt werden. Grundlage bildet ein präoperativer Plan auf Basis CT-gestützter 3-D-Modelle, der intraoperativ in Echtzeit modifiziert werden können. Ein Roboterarm unterstützt den Chirurgen, die zuvor definierten Resektionslinien millimetergenau umzusetzen. Für Patientinnen und Patienten ergeben sich daraus potenzielle Vorteile: ein reduziertes Komplikationsrisiko und häufig eine schnellere funktionelle Rehabilitation. Das Verfahren ist in der Region bislang einzigartig. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich; die Teilnahme ist kostenfrei.