Bad Kreuznach | Diakonie Kliniken begrüßen 16 angehende Ärztinnen und Ärzte
Für 16 angehende Medizinerinnen und Mediziner beginnt in diesen Tagen der letzte große Abschnitt ihres Studiums. In den Diakonie Kliniken Bad Kreuznach starten sie in ihr Praktisches Jahr, kurz PJ. Dieser letzte Ausbildungsabschnitt vor dem dritten Staatsexamen markiert den Übergang von der universitären Theorie zur praktischen Patientenversorgung. „Wir freuen uns sehr, dass sich der medizinische Nachwuchs für unser Haus entschieden hat“, betont Prof. Dr. Frank Hartmann, Studienleiter und Chefarzt für Unfallchirurgie. „Im Praktischen Jahr geht es darum, theoretisches Wissen in medizinisches Handeln zu übersetzen. Unser Ziel ist es, die Studierenden von Anfang an in unsere Teams zu integrieren und sie durch erfahrene Kolleginnen und Kollegen bestmöglich auf ihren Berufsstart vorzubereiten.“ Die Medizinstudierenden absolvieren jeweils viermonatige Ausbildungsabschnitte, sogenannte Tertiale, in der Inneren Medizin, der Chirurgie sowie in einem frei gewählten Fachgebiet. Das Ausbildungsspektrum in Bad Kreuznach ist dabei besonders vielfältig. Es reicht von Anästhesie und Akutpsychosomatik über Pädiatrie, Gynäkologie und Geburtshilfe bis hin zu Orthopädie, Radiologie sowie hochspezialisierten und zertifizierten Zentren. Gleichzeitig eröffnet das breite Angebot vielfältige Perspektiven für die spätere fachärztliche Weiterbildung. Durch den Zusammenschluss der beiden Krankenhäuser in Bad Kreuznach erwartet den aktuellen PJ-Jahrgang eine spannende Neuerung: Im Rahmen eines fest strukturierten Rotationssystems lernen die Studierenden beide Klinikstandorte kennen. Innerhalb ihrer Tertiale wechseln sie gezielt zwischen verschiedenen Abteilungen und medizinischen Schwerpunkten. „Diese Rotation bietet unseren Studierenden einen großen Vorteil“, erklärt Hartmann. „Sie gewinnen Einblicke über einzelne Fachdisziplinen hinaus, lernen interdisziplinäre Schnittstellen kennen und verstehen medizinische Abläufe in ihrer ganzen Breite. Das bereitet sie optimal auf ihr Staatsexamen und ihre spätere Facharztausbildung vor.“ Neben dem neuen Rotationssystem legen die Diakonie Kliniken großen Wert auf eine enge fachliche Begleitung. Chefärztinnen und Chefärzte, Oberärztinnen und Oberärzte sowie Assistenzärztinnen und Assistenzärzte unterstützen die Studierenden im Klinikalltag. Zur Ausbildung gehören neben der praktischen Arbeit auf Station, in den Ambulanzen und im OP auch regelmäßiger PJ-Unterricht, praxisnahe Seminare, Fallbesprechungen und Hands-on-Kurse. Seit 2008 sind die Diakonie Kliniken akademisches Lehrkrankenhaus der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und begleiten Medizinstudierende in ihrer praktischen Ausbildungsphase. Die Förderung des ärztlichen Nachwuchses ist für das Haus ein wichtiger Baustein, um langfristig Fachkräfte zu gewinnen und die medizinische Versorgung in der Region zu sichern. Wie erfolgreich dieser Weg ist, zeigt auch der aktuelle PJ-Jahrgang. 18 Studierende legen derzeit ihr drittes Staatsexamen in Bad Kreuznach ab. Sieben von ihnen haben bereits einen Arbeitsvertrag unterschrieben. Sie werden den Diakonie Kliniken sowie der Region als Assistenzärztinnen und Assistenzärzte erhalten bleiben. Weitere Informationen zum Praktischen Jahr sowie zu Famulaturen und Hospitationen finden Interessierte auf der Website der Diakonie Kliniken.



































































































